Wenn ein Importprogramm eine Textdatei verlangt, lässt sich hier die passende TXT-Ausgabe erstellen. Ausgangspunkt sind Tabulatoren, UTF-8, CRLF-Zeilenenden und eine Kopfzeile. Die Vorschau zeigt die tatsächlich geschriebenen Trennzeichen und Anführungszeichen. Die Verarbeitung bleibt im Browser. Die Endung .txt legt das Tabellenformat nicht fest; beim Einlesen müssen Trennzeichen und Kodierung übereinstimmen.
TXT für den nächsten Import vorbereiten
- Datei öffnen oder Text einfügen und zunächst die Eingabetabelle prüfen. Bei einer einzigen Spalte oder falschen Umlauten die Import-Einstellungen korrigieren und die Quelle erneut öffnen.
- Tabulator, Semikolon, Komma oder Pipe einstellen. Dazu Kopfzeile, Anführungszeichen und CRLF- oder LF-Zeilenenden auswählen; die Vorschau folgt den Einstellungen.
- TXT herunterladen. Die gewählte Kodierung gilt für die Datei. Kopieren übergibt Text an die Zwischenablage, ohne eine bestimmte Dateikodierung oder BOM vorzugeben.
Dezimalkommas und mehrzeilige Felder erhalten
Ein Dezimalkomma wird nicht in einen Dezimalpunkt umgerechnet. Enthält ein Feld das gewählte Trennzeichen, einen Zeilenumbruch oder Anführungszeichen, bleibt es durch Anführungszeichen abgegrenzt; innere Anführungszeichen werden verdoppelt. Optional lassen sich alle Felder oder alle nichtnumerischen Felder einschließen. Es entsteht keine Datei mit fester Spaltenbreite.
Artikelnummern mit führenden Nullen und lange Kennungen bleiben Zeichenfolgen. Der Formelschutz ist zunächst eingeschaltet und ergänzt bei formelähnlichem Text ein Apostroph. Für eine bewusst unveränderte Zeichenfolge lässt er sich ausschalten. Die Spaltenreihenfolge lässt sich vorher unter CSV-Spalten umbenennen und anordnen ändern.
Kodierung und Stapelverarbeitung gezielt wählen
Für neue Schnittstellen bietet sich meist UTF-8 an; voreingestellt ist UTF-8 ohne BOM. Zusätzlich stehen UTF-8 mit BOM, UTF-16 LE mit BOM und Windows-1252 bereit. Nicht darstellbare Zeichen führen bei Windows-1252 zum Abbruch, nicht zu stillen Fragezeichen. Eine schon falsch gelesene Eingabe wird durch Umkodieren nicht repariert. Für eine Ausgabe mit CSV-Endung gibt es CSV-Trennzeichen und Kodierung ändern.
Bei der Stapelverarbeitung gelten die aktuellen Import- und Ausgabeeinstellungen für jede Datei. Mehrere erfolgreiche TXT-Ausgaben werden als ZIP gespeichert; bei nur einer erfolgt ein direkter Download. Fehler werden aufgelistet. Die vollständige Tabellenansicht reicht bis 25 MiB, 100.000 Zeilen, 250 Spalten und 2 Millionen Zellen. Größere Dateien werden gestreamt; die Vorschau bleibt ein Ausschnitt und kann nicht kopiert werden. Der Download verarbeitet die ganze Datei innerhalb der Speicher- und Ausgabegrenzen. Zurück geht es mit Text in CSV umwandeln.
Beispiel: Komma im Namen, Zeilenumbruch in der Notiz
Das künstliche Testbeispiel wird mit den TXT-Standardeinstellungen ausgegeben. Zwischen den Spalten stehen Tabulatoren. Das Komma im Namen braucht dann keine Einfassung; die mehrzeilige Notiz bleibt eingeschlossen. Am Dateiende steht CRLF.
sku,name,note 00731,"Desk, lamp","Line 1 Line 2"
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Fragen und Antworten
Nur wenn das Zielprogramm dieselben Trennzeichen, dieselbe Kodierung und dieselbe Kopfzeilenstruktur erwartet. Eine andere Endung verändert keine Datenstruktur. Hier können Sie diese Eigenschaften vor dem Speichern prüfen und umschreiben.
Tabulatorgetrennter Text eignet sich häufig zum Einfügen in Zellen. Bei mehrzeiligen Werten und Anführungszeichen hängt das Ergebnis vom Zielprogramm ab. Prüfen Sie es dort. Für explizit als Text gespeicherte Kennungen ist CSV in Excel die passende Alternative.